Sobonfu Somé
Mutter · Prozessbegleiterin · Hüterin ritueller Räume


Seit meiner Kindheit begleiten mich diese Fragen:
Warum leiden wir Menschen – und wie können wir dieses Leiden beenden oder zumindest mindern? Wie können wir wahrhaftig glücklich, erfüllt und im Einklang mit uns selbst, der Natur und allen Lebewesen leben?

Mit vier Jahren: raus aus dem Sonnenschein Togos, rein in den deutschen Schnee. Von Kokosnuss zu Brezel. Von heute auf morgen.
Ich lernte schnell, was das bedeutete: mich anpassen. Funktionieren. Dazugehören.
Mit 15 Quali. Mit 16 Mittlere Reife. Mit 18 Fachabitur. Mit 22 Bachelor. Mit 24 Master in Paris – aus meiner eigenen Tasche finanziert.
Alles, um in dieses System zu passen.
Stille bedeutete Schutz. Leistung bedeutete Überleben. Und irgendwo darin entstand der erste Samen von „Ich bin es nicht wert." – ein Glaubenssatz, der mich dazu brachte, im Außen immer mehr zu leisten, um innen endlich irgendwann ankommen zu können.

Ich machte Karriere. Projektmanagerin, Event-Lead, B2B-Sales-Expertin, Freelancerin – und ja, ich stand auch im Außendienst und verkaufte PV-Anlagen an deutsche Hauseigentümer. Job nach Job nach Job. Ich habe mich immer getraut, aus meiner Komfortzone herauszutreten. Immer wieder neu anzufangen, mutige Schritte zu gehen. Ich lieferte. Immer.
Irgendwann saß ich in einem Meeting – gut gekleidet, gut bezahlt – und dachte: Das hier bin nicht ich. Das kann nicht alles sein.
Dieses Gefühl hatte ich jahrelang ignoriert. Über ein Jahrzehnt lang habe ich meine Kraft in Systeme investiert, die nicht für mich gebaut wurden.
Bis ich die Frage nicht mehr ignorieren konnte: Wofür lebe ich eigentlich?

Dieser Moment.
60.000 € Jahresgehalt. Firmenwagen auch zur privaten Nutzung. 31 Urlaubstage.
Alles, was diese Gesellschaft „Erfolg" nennt.
Nach zwei Monaten kündigte ich. Nicht weil ich verrückt war. Sondern weil meine Seele geschrien hat:
"Du ver-rückst gerade – Du entfernst dich von deinem Seelenweg."
Und mein Körper sagte NEIN. NEIN zum langsamen, stillen Sterben
Nach dem NEIN kam die Stille. Und in der Stille begann ich zu suchen.

Ich dachte lange, ich bin entwurzelt.
Doch je mehr ich mich mit Ahnenarbeit befasste, desto klarer wurde es:
Meine Vorfahren sind Teil von mir. Ich lebe ihr Erbe.
Mein Großvater war Heiler, Voodoo-Priester und Geschäftsmann in Kpalimé. Meine Eltern praktizieren den Nichiren Buddhismus.
Diese Linie hat mich immer getragen – ich musste nur lernen, sie zu hören.
Die Verbindung zu meinen Vorfahren war meine größte Initiation. Sie hat mir gezeigt: Rituelle Räume zu halten - dazu fühle ich mich berufen.

Ich stieg also Stück für Stück aus. Ich baute mein eigenes. Kein perfektes Konzept nach Ebenbild der Gesellschaft – sondern nach meinem eigenen Selbstbild.
Für das kleine Mädchen, das mit vier Jahren die Welt nicht mehr verstand – und 24 Jahre gebraucht hat zu fragen: Wer bin ich wirklich?
Ich habe mich auf den Weg gemacht. Nicht am Ziel. Noch lange nicht. Aber ich bin mein Weg.
Als Mutter mache ich diese Arbeit nicht nur für mich. Ich mache es für meine Vorfahren und Nachfahren.

Ich bin Essenam.
Tochter, Schwester und Mutter.
Alles, was ich heute tue, tue ich auch für mein Kind.
Damit sie eine Mutter erlebt, die wahrhaftig lebt – statt nur zu funktionieren.
Damit sie weiß: Bestimmung ist kein Luxus. Sie ist unser Geburtsrecht.
Heute begleite ich Mütter, die genau das spüren, was ich damals gespürt habe: Das hier bin nicht ich. Das kann nicht alles sein.
Genau diesen Weg gehe ich mit ihnen – wenn sie bereit sind, ihn zu gehen.
Der Weg zurück zu dir selbst beginnt jetzt.
Blessings, Queen.

Betriebswirtschaftslehre
(Bachelor of Arts)
International Business Management
(Master of Science)
Circlewise Institut für Verbindungskultur:
Naturverbundene Ritualarbeit
Circlewise Leadership Training
Mentorship
Trauerprozessbegleitung
Naturkultur-Pädagogik und Gestaltung
(bis Mai 2027)
Ender Coaching:
Erdenengel Coach Ausbildung
spiritueller Lebens-Coach Ausbildung

Queen Afua
Du spürst es schon lange – dieses Leben, das du führst, ist nicht das, wofür du hier bist.
Ich begleite Mütter wie dich beim bewussten Exit aus toxischen Jobs – rein in Selbstverwirklichung und erfüllten Geldfluss.
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